Balkentelegraph
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Als B. wird eine im späten 18. und 19. Jh. der Nachrichtenübertragung auf Sichtweite ( Optische Telegraphie) dienende mechanische Vorrichtung bezeichnet, gewöhnlich ein Mastbaum mit daran montierten, über Hebel und Seilzüge gesteuerten, beweglichen (Quer-)Balken, deren Positionen eine spezifische Zeichenmenge umfassten. Die Aufstellung zu Relaisketten – vorzugsweise in Höhenlagen – ließ, unterstützt durch die Technik des Fernrohrs, die Überbrückung größerer Entfernungen annähernd ohne Zeitverlust zu.

Die seit der Antike praktizierten Signaltechniken (Rauch,…

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Beyrer, Klaus, “Balkentelegraph”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 19 August 2018 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_a0328000>
First published online: 2014



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